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Angriff auf Twixlum und Emden am 7. Juni 1942, 00.58 - 03.39 Uhr (Fliegeralarm), Dietrich Janßen, April 2009 An diesem Tag wurde auch auf das Dorf Twixlum eine Luftmine abgeworfen, die eigentlich die Flakstellung Larrelt treffen sollte. In Twixlum starben damals acht Menschen. Einige Tage später nach dem Angriff war der damals schon renommierte Bremer Maler und Grafiker Willy Menz (1890 – 1969), der den Auftrag Bilder vom zerstörten Emden zu malen, in Twixlum und zeichnete dort in den Trümmern das zerstörte Dorf. |
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Auszüge aus Briefen der Frau Senka Ekea Meyer, Emden, an ihre Schwestern in den Jahren 1940 - 1941, Dietrich Janßen, März 2008 Senka Ekea Meyer war die Ehefrau des praktischen Arzt Dr. med. Robert Meyer, der vor dem Kriege Alter Markt 1 wohnte bzw. praktizierte. Das Wohn- und Geschäftshaus grenzte mit seiner Rückseite an den Stadtgarten. Die nachfolgenden Auszüge schrieb Frau Meyer in der Zeit vom 8. Juli 1940 bis zum 30. Dezember 1941. Die Aufzeichnung aus der Anfangszeit des Bombenkrieges stellt in dieser Form für Emden ein sehr seltenes Dokument dar, weil Frau Meyer ihre persönlichen Eindrücke unmittelbar nach den Angriffen niederschrieb. |
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Das Telegrafenamt Emden, Große Osterstraße, aus den Aufzeichnungen des Telegraphenamtes Emden vom 6. September 1944 Um 18.20 Uhr des 6.9. wurde in Emden Vollalarm gegeben. Einige Minuten später wurde die Drahtfunkmeldung „Anflug mehrerer Verbände auf Emden“ durchgegeben und vom Unterzeichneten das Zeichen zum Verlassen der Diensträume für das letzte Personal, das sich hier noch aufhielt, gegeben. Außer einigen Postschutzmännern, die noch im Wachraum im A-Gebäude waren und vor dem ersten Bombenwurf den sicheren Keller des C-Gebäudes nicht mehr erreichen konnten, waren die Gefolgschaftsmitglieder (Einsatzkräfte für den Postluftschutz und des Telegraphendienstes, darunter eine Postassistentin) im Luftschutzraum des C-Gebäudes. Das übrige Personal war schon bei Alarm zum Bunker bei der Neuen Kirche gegangen. |
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Luftschutzkriegstagebuch der Stadt Emden für den Zeitraum Januar – Mai 1945, Dietrich Janßen, 2004/2006 Von dem örtlichen Luftschutzleiter, Oberbürgermeister Renken, wurde als Befehlshaber der Schutzpolizei die Führung eines LS.-Kriegstagebuches angeordnet. Dieses wurde über den gesamten Zeitraum des Zweiten Weltkrieges geführt. Leider sind bis auf den Zeitraum Januar - Mai 1945 die Tagebücher vernichtet worden. Die Luftschutzzentrale befand sich nach dessen Verlegung aus dem Keller des "Gasthauses" im Bunker an der Emsmauerstraße. |
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Statistische Angaben zu Angriffen, Verluste und Bombenschäden in Emden Die nachstehende Aufstellung (Abschrift) stimmt in einigen Punkten nicht mit den heutigen Forschungsergebnissen hinsichtlich der Bombentoten, der Angriffe auf die Stadt Emden und die Anzahl der Alarme überein. Trotzdem nehmen wir die Aufstellung der Luftschutzpolizei auf unsere Seite ins Internet auf, da es als amtliches Zeitdokument historischen Wert besitzt. Die Aufstellung wurde von dem Pol.-Luftschutz-Offizier Bruno Wilts nach dem Kriege im Auftrage der Militärregierung hergestellt. |
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Angriff auf die Stadt Emden
am 31.03./01.04.1941,
Jos Stok, Dietrich Janßen und Johannes Cramer Bei diesem Angriff wurden auf Emden zum ersten Mal zwei Luftminen von 4.000 Ib (High Capacity) „Blast Bomb“ abgeworfen, die eine neue Kampagne gegen deutschen Industriestädte im Zweiten Weltkrieg einleitete. Die zum Einsatz kommende Bombe war speziell entwickelt worden, um ein großes bebautes Gebiet durch eine starke Druckwelle zu verwüsten. Fenster wurden herausgeschlagen und Dächer abgedeckt, so dass die Brandbomben ungehinderten Zugang in das Gebäude bekamen. |
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Angriff auf Emden am 7. Juni 1942, Bilddokumentation, Dietrich Janßen, 2005/2006 Am 6. auf den 7. Juni 1942 fand auf Emden ein sehr schwerer Angriff statt, der größere Schäden verursachte. Insgesamt kamen 30 Personen ums Leben. An diesem Tag wurde auch auf das Dorf Twixlum eine Luftmine abgeworfen, die eigentlich die Flakstellung Larrelt treffen sollte. In Twixlum starben damals acht Menschen. Von dem Angriff auf Twixlum zeigen wir ebenfalls einige seltene Aufnahmen. |
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Alliierte Verluste von Flugzeugen nach Angriffen auf die Stadt Emden 1941 – 1945, Jos Stok und Marten Klose, 2005 Ergänzende Liste von R. Baade, Wermelskirchen, 2006 Bei Angriffen im Zweiten Weltkrieg auf die Stadt Emden gingen eine Anzahl britischer und amerikanischer Flugzeugen verloren, die durch Jagdflugzeuge oder durch die Marine-Flak in unserem Bereich abgeschossen wurden. Die hier ersichtliche Zusammenstellung zeigt die Anzahl der Flugzeuge, die in der Nähe von Emden oder auf niederländischem Gebiet abstürzten. |
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Angriffe auf die Stadt Emden vom 13.07.1940 - 25.04.1945, Dietrich Janßen In dem oben genannten Zeitraum gab es auf unsere
Stadt 104 Angriffe , bei denen 409 Menschen den Tod fanden. Dank der
vielen Schutzbauten, die das Reich errichten ließ, war Emden eine der am
besten geschützten Städte gegen Luftangriffe. Beim Oberbürgermeister
Renken wurde am 22.08.1942 eine Besprechung abgehalten, an der der
Reichsminister Speer teilnahm. In der Sitzung wurde der Bunkerbau und die
Situation in Emden besprochen. Speer trat dafür ein, dass verstärkt der
Wiederaufbau betrieben und entsprechende Baustoffkontingente nach Emden
geleitet wurden. Weitere Angaben zu Luftangriffen, speziell auf die Hafenlagen der Stadt Emden, finden
Sie hier. |
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Luftangriffe auf Ostfriesland, Jever, Wittmund, Friesland und Wilhelmshaven 1939 - 1943, bearbeitet von Dietrich Janßen, 2003/2005/2007. Angaben für das Jahr 1945 sind unvollständig, da Angaben fehlen. Bombenabwürfe für das Jahr 1939 Bombenabwürfe für das Jahr 1940 Bombenabwürfe für das Jahr 1941 Bombenabwürfe für das Jahr 1942 Bombenabwürfe für das Jahr 1943 Bombenabwürfe für das Jahr 1944 Bombenabwürfe und Bordwaffenbeschuss bis zum Kriegsende 1945 Es wurde von uns aus den erreichbaren Unterlagen der o.g. Jahre die Luftangriffe auf Städte, Dörfern und den Inseln herausgeschrieben und hier erstmalig zusammengefasst. Als Quellen dienten: Das Kriegstagebuch des 6. Marine-Flak-Regiments für den Bereich Emden aus dem Archiv von Franz Lenselink, Delfzijl, Kriegstagebuch des Vorstehers des Hauptzollamtes Emden (Staatsarchiv Aurich), Rolf Uphoff, Als der Tag zur Nacht und die Nacht zum Tage wurde (Wilhelmshaven), Hans-Jürgen Jürgens, Zeugnisse aus unheilvoller Zeit, Engbert Grote, Aurich im Luftkrieg in Aurich im Nationalsozialismus, Johann Haddinga, Kriegsalltag in Ostfiesland, Holger Frerichs, Der Bombenkrieg in Friesland, Percy E. Schramm, KTB des OKW sowie verschiedene Wehrmachtberichte aus der OTZ. Es werden noch weitere Daten gesucht. Bitte helfen Sie uns bei der Suche. eMail an: Info@Bunkermuseum.de |
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Warum wurde Esens bombardiert? Gerd Rokahr, Esens, 2002 Bei der schweren Bombardierung der Stadt Esens am 27.09.1943 verloren 165 Menschen ihr Leben und wurden große Teile des Stadtkerns zerstört. Noch heute ist in der Bevölkerung dieser Angriff lebendig geblieben. Die Vorstellung vom Verlauf dieses Angriffs wird zuweilen auch heute noch von den Propaganda-Artikeln der NS-Presse und den weiteren, hartnäckig fortlebenden Legenden entstellt. Was war wirklich am 27.09.1943 in Esens geschehen? |
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Fliegeralarme und Angriffe auf Emden vom 01.09.1939 - 01.02.1942, Dietrich Janßen, 2001 Bereits einen Tag später, nachdem am 03. September 1939 England und Frankreich auf Grund des deutschen Angriffes auf Polen dem Deutschen Reich den Krieg erklärt hatten, überflogen englische Maschinen nachts um 00.30 Uhr Emden in Richtung Bremen um Wilhelmshaven anzugreifen. In der Zeit vom 01.09.1939 bis zum 14.01.1942 gab es 540 mal Fliegeralarm, davon nachts 464 und tags 76 mal. Oft gab es in dieser Zeit mehrere Fliegeralarme hintereinander, die die Bevölkerung in die Luftschutzkeller oder Bunker trieb. |
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Verwendete Abwurfmunition, Dietrich Janßen, 2002 Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges änderten sich die Arten der Abwurfmunition wesentlich. So wurde zu Beginn des Krieges von beiden Seiten zuerst vorwiegend Sprengbomben eingesetzt, um Industrieziele oder wichtige militärische und öffentliche Einrichtungen (Telegrafenamt Emden, Angriff vom 13. Juli. 1940 und 31. März / 1. April 1941) zu zerstören. Die zerstörerische Wirkung von Großbränden, die durch den Großensatz von Stabbrandbomben, Flammstrahlbrandbomben und Phosphorkanistern ausgelöst wurde, bahnte sich von britischer Seite im Jahre 1941 an. 1942 kam dieser Wandel voll zur Geltung. |
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Angriffe der U.S.A.A.F. 350 TH Bomb. G. u.a. auf Emden Am 27.09.1943 wurde der 17. Angriff dieser Gruppe auf Emden geflogen. Davor wurden verschiedene Städte in Frankreich, u.a. Paris-Citroen, in Holland und in Deutschland angegriffen. In mehreren Wellen griffen am 27.09.1943 und einige Tage später am 02. Oktober Bomber unter Jagdschutz Emden an und warfen Bomben in Reihen- und Teppichwürfen ab, die erhebliche Personen- und Sachschäden verursachten. Von der 350 TH Bomb. G. wurde Emden noch einmal am 11.12.1943 angegriffen, wobei die Große Kirche und weitere wichtige Gebäude zerstört wurden. |
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Fish-code-names für deutsche Städte im Zweiten Weltkrieg, 2005 Den deutschen Städten wurden von Seiten der britischen Luftwaffe Codenamen gegeben, um das eigentliche Angriffsziel zu verschleiern. Die Stadt Emden erhielt den Namen "Herring", nachdem ein gleichnamiger Film zum Angriff auf unsere Stadt zum 6. September 1944 benannt wurde. So erhielt z.B. die Stadt BERLIN den Namen WHITEBAIT (Breitling). So weit wie möglich haben wird den deutschen Fischnamen herausgesucht. Nicht alle konnten übersetzt werden. Wer kann uns weiter helfen. |
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Fund einer HC 4000 lb. auf dem Gelände einer ehem.
Raffinerie in Thüringen, 2006 |
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© Dietrich Janßen, 26721 Emden, 2009-04-03 |
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