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www.bunkermuseum.de |
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Tagebuchaufzeichnungen des
Bunkerwarts Hagen vom 17.7.1940 – 6.5.1945, Dietrich Janßen, 26721 Emden Die anschließend
wiedergegebenen Aufzeichnungen stammen wahrscheinlich von dem Bunkerwart Deddo Hagen, wohnhaft Karl-von-Müller-Straße 8, des
Luftschutzbunkers in der Lienbahnstraße. In dem
Tagebuch wurden nicht alle Angriffe auf die Stadt Emden aufgezeichnet,
sondern nach meiner Einschätzung nur solche, für die betreffende Person von
Bedeutung waren. Viele Personen, die bei den Angriffen umgekommen sind,
gehörten zu dem Bekanntenkreis des Verfassers. Auch wird sein Wohnumfeld, das
zerstört wurde, besonders erwähnt. |
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Angriff auf Twixlum und Emden
am 7. Juni 1942, 00.58 - 03.39 Uhr (Fliegeralarm), Dietrich Janßen, April
2009 An diesem Tag wurde auch auf
das Dorf Twixlum eine Luftmine abgeworfen, die eigentlich die Flakstellung
Larrelt treffen sollte. Einige Tage später nach dem Angriff war der
damals schon renommierte Bremer Maler und Grafiker Willy Menz (1890 – 1969),
der den Auftrag Bilder vom zerstörten Emden zu malen, in Twixlum und
zeichnete dort in den Trümmern das zerstörte Dorf. |
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Auszüge aus
Briefen der Frau Sonka Eva Meyer, Emden, an ihre
Schwestern in den Jahren 1940 - 1941, Dietrich Janßen, März 2008 Sonka Eva Meyer war die Ehefrau des praktischen Arzt Dr.
med. Robert Meyer, der vor dem Kriege Alter Markt 1 wohnte bzw. praktizierte.
Das Wohn- und Geschäftshaus grenzte mit seiner Rückseite an den Stadtgarten.
Die nachfolgenden Auszüge schrieb Frau Meyer in der Zeit vom 8. Juli 1940 bis
zum 30. Dezember 1941. Die Aufzeichnung aus der Anfangszeit des Bombenkrieges
stellt in dieser Form für Emden ein sehr seltenes Dokument dar, weil Frau
Meyer ihre persönlichen Eindrücke unmittelbar nach den Angriffen
niederschrieb. |
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Das Telegrafenamt
Emden, Große Osterstraße, aus den Aufzeichnungen des Telegraphenamtes
Emden vom 6. September 1944 Um 18.20 Uhr des 6.9. wurde
in Emden Vollalarm gegeben. Einige Minuten später wurde die Drahtfunkmeldung
„Anflug mehrerer Verbände auf Emden“ durchgegeben und vom Unterzeichneten das
Zeichen zum Verlassen der Diensträume für das letzte Personal, das sich hier
noch aufhielt, gegeben. Außer einigen Postschutzmännern, die noch im Wachraum im A-Gebäude waren und vor dem ersten Bombenwurf
den sicheren Keller des C-Gebäudes nicht mehr erreichen konnten, waren die
Gefolgschaftsmitglieder (Einsatzkräfte für den Postluftschutz und des
Telegraphendienstes, darunter eine Postassistentin) im Luftschutzraum des
C-Gebäudes. |
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Luftschutzkriegstagebuch
der Stadt Emden für den Zeitraum Januar – Mai 1945, Dietrich Janßen,
2004/2006 Von dem örtlichen
Luftschutzleiter, Oberbürgermeister Renken, wurde als Befehlshaber der
Schutzpolizei die Führung eines LS.-Kriegstagebuches angeordnet. Dieses wurde
über den gesamten Zeitraum des Zweiten Weltkrieges geführt. Leider sind bis
auf den Zeitraum Januar - Mai 1945 die Tagebücher vernichtet worden. Die
Luftschutzzentrale befand sich nach dessen Verlegung aus dem Keller des
"Gasthauses" im Bunker an der Emsmauerstraße. |
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Statistische
Angaben zu Angriffen, Verluste und Bombenschäden in Emden Die nachstehende Aufstellung
(Abschrift) stimmt in einigen Punkten nicht mit den heutigen
Forschungsergebnissen hinsichtlich der Bombentoten, der Angriffe auf die
Stadt Emden und die Anzahl der Alarme überein. Trotzdem nehmen wir die
Aufstellung der Luftschutzpolizei auf unsere Seite ins Internet auf, da es
als amtliches Zeitdokument historischen Wert besitzt. Die Aufstellung wurde von
dem Pol.-Luftschutz-Offizier Bruno Wilts nach dem Kriege im Auftrage der
Militärregierung hergestellt. |
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Angriff auf
die Stadt Emden am 31.03./01.04.1941, Jos Stok,
Dietrich Janßen und Johannes Cramer Bei diesem Angriff wurden
auf Emden zum ersten Mal zwei Luftminen von 4.000 Ib
(High Capacity) „Blast Bomb“ abgeworfen, die eine
neue Kampagne gegen deutschen Industriestädte im Zweiten Weltkrieg
einleitete. Die zum Einsatz kommende Bombe war speziell entwickelt worden, um
ein großes bebautes Gebiet durch eine starke Druckwelle zu verwüsten. Fenster
wurden herausgeschlagen und Dächer abgedeckt, so dass die Brandbomben
ungehinderten Zugang in das Gebäude bekamen. |
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Angriff auf Emden am
7. Juni 1942, Bilddokumentation, Dietrich Janßen, 2005/2006 Am 6. auf den 7. Juni 1942
fand auf Emden ein sehr schwerer Angriff statt, der größere Schäden
verursachte. Insgesamt kamen 30 Personen ums Leben. An diesem Tag wurde auch
auf das Dorf Twixlum eine Luftmine abgeworfen, die eigentlich die
Flakstellung Larrelt treffen sollte. In Twixlum starben damals acht Menschen.
Von dem Angriff auf Twixlum zeigen wir ebenfalls einige seltene Aufnahmen. |
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Alliierte Verluste von
Flugzeugen nach Angriffen auf die Stadt Emden 1941 – 1945, Jos Stok und Marten Klose, 2005
Ergänzende Liste von R.
Baade, Wermelskirchen, 2006 Bei Angriffen im Zweiten
Weltkrieg auf die Stadt Emden gingen eine Anzahl britischer und
amerikanischer Flugzeugen verloren, die durch Jagdflugzeuge oder durch die
Marine-Flak in unserem Bereich abgeschossen wurden. Die hier ersichtliche
Zusammenstellung zeigt die Anzahl der Flugzeuge, die in der Nähe von Emden
oder auf niederländischem Gebiet abstürzten.
Flugzeugabsturz
einer B24 Liberator in Moormerland am 20. Dec 1943, Michael Venske,
Moormerland, 2011 Der Absturz geschah am 20
Dezember 1943. Es handelt sich um das Flugzeug mit der Seriennummer B-24 H
41-28589,SQ 566,OLD IRONSIDES mit dem Ziel Bremen zu
bombardieren. Auf dem Rückflug wurde das Flugzeug von deutscher Flak des
Standortes Riepe und Kampfflugzeugen angegriffen und erlitt so schweren
Schaden, das die Maschine aufgegeben werden musste. Die gesamte Besatzung hat
den Absturz 1943 überlebt. Sie konnten sich mit dem Fallschirm retten und
landeten im Umkreis von Timmel, wo sie auch
festgenommen wurden. |
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Tragödie auf Borkum am 4. August
1944, Jos Stok, Appingedam,
publiziert in 'Luchtoorlog Studiegroep'
Am 4. August 1944 fand eine
Notlandung eines amerikanischen Flugzeuges auf Borkum statt. Die Mannschaft
überlebte, wurde durch deutsches Militär festgenommen und sollte zu Fuß an
das andere Ende der Insel gebracht werden. Ein deutscher Soldat, dessen
gesamte Familie bei dem Bomberangriff auf Hamburg ums Leben gekommen ist,
eröffnete plötzlich das Feuer und erschoss die Amerikaner. |
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Angriffe auf die Stadt Emden vom
13.07.1940 - 25.04.1945, Dietrich Janßen In dem oben genannten
Zeitraum gab es auf unsere Stadt 104 Angriffe ,
bei denen 413 Menschen den Tod fanden. Dank der vielen Schutzbauten, die das
Reich errichten ließ, war Emden eine der am besten geschützten deutschen
Städte gegen Luftangriffe. Beim Oberbürgermeister Renken wurde am
22.08.1942 eine Besprechung abgehalten, an der der Reichsminister Speer
teilnahm. In der Sitzung wurde der Bunkerbau und die
Situation in Emden besprochen. Speer trat dafür ein, dass verstärkt der Wiederaufbau
betrieben und entsprechende Baustoffkontingente nach Emden geleitet wurden.
Weitere Angaben zu Luftangriffen, speziell auf die Hafenlagen der Stadt Emden, finden
Sie hier. |
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Luftangriffe auf
Ostfriesland, Jever, Wittmund, Friesland und
Wilhelmshaven 1939 - 1943, bearbeitet von Dietrich Janßen, 2003/2005/2007.
Angaben für das Jahr 1945 sind unvollständig, da Angaben fehlen.
Bombenabwürfe
für das Jahr 1939
Bombenabwürfe
für das Jahr 1940
Bombenabwürfe
für das Jahr 1941
Bombenabwürfe
für das Jahr 1942
Bombenabwürfe
für das Jahr 1943
Bombenabwürfe
für das Jahr 1944
Bombenabwürfe
und Bordwaffenbeschuss bis zum Kriegsende 1945 Es wurde von uns aus den
erreichbaren Unterlagen der o.g. Jahre die Luftangriffe auf Städte, Dörfern
und den Inseln herausgeschrieben und hier erstmalig zusammengefasst. Als
Quellen dienten: Das Kriegstagebuch des 6. Marine-Flak-Regiments für den
Bereich Emden aus dem Archiv von Franz Lenselink, Delfzijl, Kriegstagebuch des Vorstehers des
Hauptzollamtes Emden (Staatsarchiv Aurich), Rolf Uphoff, Als der Tag zur
Nacht und die Nacht zum Tage wurde (Wilhelmshaven), Hans-Jürgen Jürgens,
Zeugnisse aus unheilvoller Zeit, Engbert Grote,
Aurich im Luftkrieg in Aurich im Nationalsozialismus, Johann Haddinga, Kriegsalltag in Ostfiesland,
Holger Frerichs, Der Bombenkrieg in Friesland, Percy E. Schramm, KTB des OKW
sowie verschiedene Wehrmachtberichte aus der OTZ. Es werden noch weitere
Daten gesucht. Bitte helfen Sie uns bei der Suche. eMail an: Info@Bunkermuseum.de |
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Warum wurde Esens
bombardiert? Gerd Rokahr, Esens,
2002 Bei der schweren
Bombardierung der Stadt Esens am 27.09.1943
verloren 165 Menschen ihr Leben und wurden große Teile des Stadtkerns
zerstört. Noch heute ist in der Bevölkerung dieser Angriff lebendig
geblieben. Die Vorstellung vom Verlauf dieses Angriffs wird zuweilen auch
heute noch von den Propaganda-Artikeln der NS-Presse und den weiteren,
hartnäckig fortlebenden Legenden entstellt. Was war wirklich am 27.09.1943 in
Esens geschehen? |
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Fliegeralarme und Angriffe
auf Emden vom 01.09.1939 - 01.02.1942, Dietrich Janßen, 2001 Bereits einen Tag später,
nachdem am 03. September 1939 England und Frankreich auf Grund des deutschen
Angriffes auf Polen dem Deutschen Reich den Krieg erklärt hatten, überflogen
englische Maschinen nachts um 00.30 Uhr Emden in Richtung Bremen um
Wilhelmshaven anzugreifen. In der Zeit vom 01.09.1939 bis zum 14.01.1942
gab es 540 mal Fliegeralarm, davon nachts 464 und
tags 76 mal. Oft gab es in dieser Zeit mehrere Fliegeralarme hintereinander,
die die Bevölkerung in die Luftschutzkeller oder Bunker trieb. |
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Verwendete Abwurfmunition, Dietrich
Janßen, 2002 Im Verlauf des Zweiten
Weltkrieges änderten sich die Arten der Abwurfmunition wesentlich. So wurde
zu Beginn des Krieges von beiden Seiten zuerst vorwiegend Sprengbomben
eingesetzt, um Industrieziele oder wichtige militärische und öffentliche
Einrichtungen (Telegrafenamt Emden, Angriff vom 13. Juli. 1940 und 31. März /
1. April 1941) zu zerstören. |
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Angriffe
der U.S.A.A.F. 350 TH Bomb. G. u.a. auf Emden Am 27.09.1943 wurde der 17.
Angriff dieser Gruppe auf Emden geflogen. Davor wurden verschiedene Städte in
Frankreich, u.a. Paris-Citroen, in Holland und in Deutschland angegriffen. In
mehreren Wellen griffen am 27.09.1943 und einige Tage später am 02. Oktober
Bomber unter Jagdschutz Emden an und warfen Bomben in Reihen- und
Teppichwürfen ab, die erhebliche Personen- und Sachschäden verursachten. Von
der 350 TH Bomb. G. wurde Emden noch einmal am 11.12.1943 angegriffen, wobei
die Große Kirche und weitere wichtige Gebäude zerstört wurden. |
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Fish-code-names
für deutsche Städte im Zweiten Weltkrieg, 2005, 2011
Kopie der Liste fish code names,
2011 Den deutschen Städten wurden
von Seiten der britischen Luftwaffe Codenamen gegeben, um das eigentliche
Angriffsziel zu verschleiern. Die Stadt Emden erhielt den Namen "Herring", nachdem ein gleichnamiger Film zum Angriff
auf unsere Stadt zum 6. September 1944 benannt wurde. So erhielt z.B. die
Stadt BERLIN den Namen WHITEBAIT (Breitling). So weit wie möglich haben wird
den deutschen Fischnamen herausgesucht. Nicht alle konnten übersetzt werden.
Wer kann uns weiter helfen? |
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Fund einer HC 4000 lb. auf dem Gelände einer ehem. Raffinerie in Thüringen,
2006 |
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© Dietrich Janßen, 26721
Emden, 2011-08-22 |
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