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www.bunkermuseum.de |
| Zensierte Post, von Chris.-G. Dallinga, Emder Zeitung vom 12. November 2011 | |
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Emder
Straßennamen im Wandel der Zeit,
Dietrich Janßen, 2011 Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die im NS-Staat neu benannten Straßen und auch weitere Straßennamen, die in irgendwelchem kriegerischen Zusammenhang standen, auch wenn diese aus der wilhelminischen Zeit vor 1918 stammten, geändert. In diesen Zusammenhang möchte ich besonders an den Studienrat Walther Voigt erinnern, der sich in den 60er-Jahren mit der Erforschung der Emder Straßennamen und deren Bedeutung beschäftigt hat. Im Stadtarchiv Emden befinden sich eine Vielzahl von Karteikarten mit seinen akribisch ausgearbeiteten Straßennamen und deren erste Erwähnung bzw. Widmung. |
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Für die Stunden im Bunker, von Chris. G. Dallinga, Emder Zeitung vom 1. Oktober 2011 |
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Zwei Fotografien mit tragischem Hintergrund, von Chris. G. Dallinga, Emder Zeitung vom 27. August 2011 |
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Luftkrieg mit Papier, von Franz Lenselink, Emder Zeitung vom 16. Juli
2011 |
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Mit Baldrian und Riechsalz, von Chris. G. Dallinga, Emder Zeitung vom 4. Juni 2011 |
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Sprengbomben auf Emden, von Chris. G. Dallinga, Emder Zeitung vom 19. März 2011 |
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Leben in schwerer Zeit, von Franz Lenselink, Emder Zeitung vom 5. Februar 2011 |
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Gieselmanns un de Fleegeralarm und Oma Grotelüschen un de Emsmüürstraatbunker zwei plattdeutsche Erzählungen von Karl de Haan, 26725 Emden, mit hochdeutscher Übersetzung von Chris. G. Dallinga, 26721 Emden, 2010 |
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Auf der Suche nach der Vergangenheit, Gunther Meetzen, Bombenangriff am 13. Juli 1940 auf Emden, Gisela Koehler, 2008 |
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Erinnerungen an den Zweiter Weltkrieg in Emden, Georg Valentin Schmeding (73), Bollwerkstraße |
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Ein Emder in Afrika, von Uwe Roeder, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 20. März 2010 Der Arbeitskreis Bunkermuseum e.V. stellt im Rahmen einer Neukonzeption der Ausstellung im Bunkermuseum auch eine Feldbluse eines Angehöriges des Deutschen Afrikakorps aus. Diese Feldbluse gehört Emil Müller, geboren am 27. April 1917 in der Großen Osterstraße 20 in Emden. Emil Müller arbeitete nach seiner Schulzeit seit 1935 in der Emder Stadtverwaltung, wurde 1938 erst zum Reichsarbeitsdienst und dann zur Wehrmacht eingezogen. |
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Auszüge aus Briefe von Hans
Brennecke aus Emden 1942 - 1944, Hans-Jürgen Brennecke, 2009 Hans Brennecke wurde 1942 als LS-Offizier beim Kommando der Schutzpolizei Emden, "Gasthaus-Neubau" hinter dem Emder Rathaus an der Kleinen Brückstraße, eingesetzt. Aus seinen Briefen, die uns der Sohn zur Verfügung gestellt hat, gehen Einzelheiten des Bombenkrieges in der Zeit von 1942 - 1944 hervor. In einem der Briefe wird u.a. erwähnt, dass im Oktober 1942 der Film "Ich kenne eine friesische Stadt" z.Zt. gedreht wird. Dieser Film konnte bisher nicht aufgefunden werden. |
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Brandbomben auf Emden, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 18. Juli 2009 52.914 Stabbrandbomben wurden im Laufe des Krieges über Emden abgeworfen. Eine solche Brandbombe wog kaum mehr als ein Kilo, durchschlug aber Dächer, entzündete sich und hatte dann verheerende Wirkung. Wenn es nicht gelang, den Brand schnell zu löschen, ging das Haus unweigerlich in Flammen auf und war in den meisten Fällen verloren. Dieses Schicksal traf viele Emder Häuser.Kurz nach einem Bombenangriff – das genaue Datum ist heute nicht mehr zu ermitteln – eilten die Emderin Annette Smeding, ihr Sohn Heinz und ihre Schwester Bianca Terborg aus dem Luftschutzbunker in der Auricher Straße zu der Wohnung in der Wilhelmstraße 85 (heute Neutorstraße), die von Brandbomben getroffen worden war. |
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„ … zu Klagen keinen Anlass“, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 20. Juni 2009 Die Dokumente sind von einem Emder, der ab 1930 Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) war, im Juni 1938 verhaftet und ins Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar eingeliefert wurde. Dazu gehören zwei Mitgliedsbücher der KPD, ein Brief und ein Entlassungsschein aus dem Konzentrationslager sowie ein Haftnachweis über einen Gefängnisaufenthalt in Emden. Emden war 1931 – zwei Jahre vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten – prozentual gemessen an der Einwohnerzahl die Stadt mit den meisten KPD-Mitgliedern im gesamten Deutschen Reich. Der Volksmund sprach deshalb von der „roten Stadt am Meer“. |
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Tragödie über Westeraccum, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 16. Mai 2009 Die Patronenhülsen stammen von einem amerikanischen Bombenflugzeug, das bei einem Luftangriff auf Emden am 11. Dezember 1943 von Flugabwehrgeschützen und Jagdflugzeugen abgeschossen wurde. Das viermotorige Flugzeug war im englischen Framlingham in Suffolk stationiert und gehörte dem 571. Bombengeschwader der 390. amerikanischen Bombergruppe an. Pilot war der Leutnant Glenn E. Ryon. Von der 10-köpfigen Besatzung überlebten nur zwei Mann; sie konnten sich mit dem Fallschirm retten. |
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Ein Fernglas mit Geschichte, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 18. April 2009 Das Fernglas ist verbunden mit dem Untergang des deutschen Zerstörers „Z 35“ am 12. Dezember 1944 im Finnischen Meerbusen in der Nähe von Reval, bei dem auch zwei ostfriesische Marinesoldaten ums Leben kamen. Das Schiff war in der kalten Dezembernacht wegen eines Navigationsfehlers in eine eigene Minensperre gefahren und innerhalb kurzer Zeit gesunken. Von der über 300-köpfigen Besatzung überlebten nur wenige die Katastrophe. |
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Propaganda aus Emden, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 21. März 2009 Dem Bunkermuseum liegt ein Exemplar der Schriftreihe „Unser Wall – Emdens Gruß an seine Soldaten“ vor. Sie war als moralische Unterstützung für die Emder Soldaten bestimmt, die an den Kriegsschauplätzen in ganz Europa eingesetzt waren. Die hier vorliegende Weihnachtsausgabe von 1944 stammt aus dem Nachlass des Emder Neurologen und Historikers Dr. Johannes Stracke (1908-1986), der im Dezember 1944 als Stabsarzt in einer Fliegeruntersuchungsstelle in Norwegen seinen Dienst tat. Die achtseitige Schrift erschien unregelmäßig. Herausgegeben wurde sie vom Kreisleiter Lenhard Everwien. |
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Glücksvogel gegen den Hunger, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin, vom 14. Februar 2009 Im Bunkermuseum ist ein handgeschnitzter „Glücksvogel“ ausgestellt, der von einem sowjetischen Kriegsgefangenen in Emden gefertigt wurde. Diese typische russische Handarbeit wurde gegen Brot eingetauscht. Viele von ihnen bastelten aus Holzresten Spielzeug oder Fensterschmuck. Ihre Schnitzereien – wie den „Glücksvogel“ – tauschten sie bei den deutschen Soldaten gegen zusätzliche Brotrationen oder Tabak ein. |
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Zuhause fielen die Bomben, von Marten Klose, Emder Zeitung, -Wochenmagazin – vom 17. Januar 2009 Im Bunkermuseum befindet sich das Tagebuch eines Emder Jungen, das er während der sog. „Kinderlandverschickung“ geführt hat. Er war 1941 für sieben Monate im KLV-Lager in Gars am Inn und ab März 1942 für rund ein Jahr in Schwangau bei Füssen im Allgäu. Ab 1940 hatten die Luftangriffe auf Emden stark zugenommen. Bis Ende 1941 hatte die Stadt schon 37 Angriffe überstehen müssen. Betroffen waren nicht nur „kriegswichtige“ Ziele, sondern auch zunehmend die Zivilbevölkerung. |
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Eine Tischdecke mit Geschichte, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 13. Dezember 2008, Nr. 293 Die bestickte Leinentischdecke fertigten die beiden Emderinnen Katharine Beeneken und Anna Peters an, als sie sich wegen der Fliegerangriffe in dem Luftschutzbunker am Stadtgarten aufhielten. In jener Zeit gehörte für die Emder Bevölkerung das Aufsuchen der Luftschutzbunker zum Alltag. Fast jeden Tag heulten die Alarmsirenen. Der anschließende Aufenthalt im Bunker konnte 15 Minuten oder aber auch fünf Stunden dauern. Bei jedem Alarm verharrten die Emder im Durchschnitt zwei bis drei Stunden dort. |
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Schreckliche Nächte im Bunker, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 8. November 2008 Im Bunker in der Eichstraße war der Stab des 6. Marine Flak-Regiments untergebracht. Dort versahen ab 1943 viele junge Mädchen aus dem gesamten Reichsgebiet ihren Dienst. Ihr Einsatz war mit zunehmender Kriegsdauer erforderlich geworden. Je mehr Soldaten eingezogen wurden, desto größer wurde der Arbeits-kräftemangel im Land. Deshalb zog man viele Frauen als Wehrmachtshelferinnen ein. Die Besitzerin des Fotoalbums stammt aus Wuppertal und kam siebzehnjährig nach Emden. |
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Brot und Zigaretten gegen Pferdehaar, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 4. Oktober 2008 Zu den Ausstellungsstücken im Bunkermuseum gehört eine Mandoline aus dem Besitz des Emder Wehrmachtssoldaten Hermann Ideler. Angefertigt wurde sie aus Holzresten. Zum Instrument gehört ein grob gezimmerter Holzkasten mit einer ledernen Trageschlaufe. Die Mandoline ist mit dem Schicksal eines Soldaten verbunden, der bei Kriegsende 1945 in französische Kriegsgefangenschaft geriet. |
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Wintersammlung und Eintopf-Sonntag, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 30. August 2008 Im Bunkermuseum befindet sich eine kleine Kunststoffplakette mit der Abbildung des Emder Rathauses. Sie wurde als Sammelabzeichen des sogenannten „Winterhilfswerks des Deutschen Volkes“ ab 1939/40 im gesamten Reichsgebiet tausendfach verkauft. Das Winterhilfswerk war eine von den Nazis alljährlich angeordnete Sammel- und Spendenaktion, die von der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) durchgeführt wurde. Ziel war es, unverschuldet in Armut oder Arbeitslosigkeit gelangte „Volksgenossen“ zu unterstützen. |
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Eine Armbinde der Feldgendarmerie, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 26. Juli 2008 Im Bunkermuseum ist eine Armbinde mit der Aufschrift „Feldgendarmerie-Trupp Gruppe Emden“ ausgestellt. In Emden waren während des Zweiten Weltkrieges viele Wehrmachtssoldaten stationiert. Sie taten ihren Dienst vor allem in den Flugabwehrbatterien rund um die Stadt. Dazu kamen Marinesoldaten, deren Kriegsschiffe im Hafen oder auf der Werft zur Reparatur lagen. Feldgendarmen wachten darüber, dass unter den Wehrmachtsangehörigen „Ruhe und Ordnung“ herrschte. |
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Schießübungen in den Dünen, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 21. Juni 2008 Viele Emder Hitlerjungen wurden 1944/45 an der sogenannten „Panzerfaust“ ausgebildet. Mit dieser Waffe sollten die 15- und 16-Jährigen als „letztes Aufgebot“ die heranrückenden alliierten Panzerverbände aufhalten. Bei der ab 1942 in großer Stückzahl produzierten Waffe handelt es sich um ein einfaches Werferrohr, an dessen Oberseite sich eine aufklappbare Zielvorrichtung mit einem Abzug befindet. Millionen solcher „Fäuste“ wurden in den letzten Kriegsmonaten hergestellt und ausgegeben. |
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Ruhig atmen, nicht laufen, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin vom 17. Mai 2008 Im Bunkermuseum ist eine sog. „Volksgasmaske“ ausgestellt, wie sie im Zweiten Weltkrieg viele Emder Bürger besaßen. Sie ist noch original im Pappkarton verpackt. Es handelt sich um eine haubenartige Konstruktion, die den Großteil des Kopfes umschließt. Das Gummi der Haube ist sehr robust und völlig undurchlässig gegen chemische Kampfstoffe. Die Haube hat zwei getrennte Sichtgläser und einen runden, abnehmbaren Atemfilter. |
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Zwischen Ideologie und Kriegswirtschaft, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin - Nr. 85 (12. April 2008) Im Bunkermuseum ist eine Brosche ausgestellt, die zur Uniform einer Flug-meldehelferin gehört, die im Emder Flugwachkommando ihren Dienst versah. Das runde Abzeichen zeigt vor einem hellblauen Hintergrund das Bild eines Flugzeuges. Darunter ein Hakenkreuz auf rotem Grund. Befestigt wurde die Brosche am oberen Teil der Krawatte. |
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Angriff auf Wilhelmshaven/Schortens/Jever am 15. Oktober 1944, Bericht von Rudi Rabe, Schortens, März 2008 Ein Bombenfund und die am morgigen Tag vorgesehene Entschärfung und Räumung (18. März 2008) der bewohnten Gebiete in der Stadt Schortens veranlassen mich darauf hinzuweisen, dass der schwere Luftangriff auf Wilhelmshaven/Friesland am 15. Oktober 1944 auf der Internetseite www.bunkermuseum.de nicht aufgeführt wurde. Ich, damals 10 Jahre alt, habe diesen Bombenangriff erlebt. Um ca. 19:30 Uhr erfolgte Bomberalarm, das Radio gab als Ziel Wilhelmshaven bekannt. |
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Ein Emder Soldat und sein Holzkoffer, von Marten Klose, Emder Zeitung, Wochenmagazin - Nr. 58 (8. März 2008) Im Bunkermuseum befindet sich ein Koffer aus Abfallholz, den ein Emder Soldat in englischer Kriegsgefangenschaft angefertigt hat. Auf der Oberseite befindet sich ein Schild mit Namen, Gefangenennummer sowie der Heimatadresse des Soldaten. Der Griff des Koffers ist aus Lederresten. Der Koffer erinnert an das Schicksal eines Emder Marinesoldaten, der im Zweiten Weltkrieg in Holland stationiert war und 1944 in britische Gefangenschaft geriet. |
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Die Tragödie des Diedrich Feeken, von Uwe Roeder, Emder Zeitung, Wochen-magazin – Nr. 108 (2. Februar 2008) Viele der Ausstellungsstücke im Bunkermuseum zeugen von den Emder Soldaten, die im Dienst der Wehrmacht, im Glauben, ihr Vaterland und ihre Heimat verteidigen zu müssen, für das NS-Regime in Europa Krieg führten. Ein Exponat, das die Tragödie dieses Tuns besonders gut deutlich werden lässt, ist die zerschossene Brieftasche des achtzehnjährigen Gefreiten Diedrich Feeken, der am 11.09.1944 von eben jener Kugel im heutigen Polen getötet wurde, die auch seine Brieftasche durchschlug. |
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Emdens „Stein“-Zeit, von Fokke Müller, Emder Zeitung, - Wochenmagazin – Nr. 264 (27. Oktober 2007) Im Bunkermuseum Emden befindet sich eine Trümmerlore, ein besonderes Objekt, das an die Zeit des 2. Weltkriegs in Emden erinnert, an die Luftangriffe auf die Stadt, an das Leid der Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus und an die Zeit des Wiederaufbaus der Stadt Emden. Die Gegenwehr der alliierten Streitkräfte gegen Deutschland unter Adolf Hitler und das nationalsozialistische Regime führte in den Jahren 1940 bis 1944 zum Bombardement zahlreicher deutscher Städte. |
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Deformiert beim Angriff, von Franz Lenselink, Emder Zeitung, - Wochenmagazin
- Nr. 216 (22.6.2007) |
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Ein Plakat der Hetze, von Uwe Roeder, Wochenmagazin der Emder Zeitung vom 18. August 2007 Im Bunkermuseum hängt im Original ein Plakat, auf dem zwei starke Hände ein gelbes Blatt mit der Aufschrift „Juda das auserwählte Volk“, einem Davidstern und einem hinzugesetzten Fragezeichen zerreißt. Darunter steht die Ankündigung einer Kundgebung der NSDAP (Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei) am 16. März (1939) in Loquard. Diese Veranstaltung war Teil einer von der Nazi-Partei im Kreis Norden-Krummhörn organisierten großen Welle von 57 zeitgleichen Kundgebungen allein in diesem Kreis. |
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Die Geschichte des Obergefreiten der Marine, Oskar Kapp, Emder Zeitung vom 18. August 2007 Viele Zufälle führten dazu, dass das Bunkermuseum den Lebenslauf eines in Emden gefallenen Soldaten des 2. Weltkrieges rekonstruieren konnte. Historiker Marten Klose, zugleich Mitarbeiter im Bunkermuseum, erzählt seine Geschichte. Emden. Diese Geschichte hat eine Vorgeschichte. Das Bunkermuseum hatte zum 6. September 2006 eine Broschüre mit den Namen derjenigen Emder vor vorgelegt, die während der Luftangriffe auf die Stadt von 1940 bis 1945 ums Leben kamen. 409 Menschen starben in diesen Jahren, darunter auch mehrere nicht namentlich bekannte Wehrmachts-angehörige, die in Emden stationiert waren. |
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Viel Feind, wenig Ehr, von Franz Lenselink, Wochenmagazin der Emder
Zeitung vom 9. Juni 2007 |
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Motto und Grußformel, ein Fahrtenmesser der HJ, von Marten Klose, Wochenmagazin der Emder Zeitung vom 14. Juli 2007 Im Bunkermuseum ist ein Fahrtenmesser ausgestellt, das ab Sommer 1933 zur Uniform der Hitlerjugend gehörte. Auf der rechten Griffschale ist in der Mitte das rautenförmige Abzeichen der Hitlerjugend eingelassen. In die Klinge ist in faksimilierter Schreibschrift der Spruch „Blut und Ehre“ eingeätzt, das Motto und die Grußformel der nationalsozialistischen Jugend. Das Exponat steht für die Geschichte der Emder Jungen, die während der NS-Zeit der Hitlerjugend angehört hatten. Ziel dieser Nachwuchsorganisation der NSDAP war es, die Jugendlichen im Sinne der NS-Ideologie zu prägen. |
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Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in Emden, von Fokke Müller, Wochenmagazin der Emder Zeitung
vom 5. Mai 2007 Im Bunkermuseum Emden befinden sich ein Teller und zwei Gabeln aus dem Besitz eines ehemaligen Zwangsarbeiters, der in Emden in einem Zwangsarbeiterlager lebte und beim Bunkerbau eingesetzt war. Der Teller und die Gabeln sind aus Flugzeugaluminium in Handarbeit hergestellt. Das Essgeschirr ist ein Exponat, das stellvertretend für die Geschichte der in den Jahren 1939 bis 1945 in Emden lebenden 6419 Zwangsarbeitern steht. Wir wissen von den Menschen, um die es geht, nur sehr wenig. Die persönliche Erfahrungs- und Wahrnehmungsebene der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ist uns nach wie vor fremd. |
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Ein Propeller im Schlot, von Marten Klose, Wochenmagazin der Emder Zeitung vom 31. März 2007 Im Bunkermuseum ist ein Propellerblatt eines amerikanischen Liberator-Bombers ausgestellt, der am 20. Dezember 1943 von der Emder Flak und Jagdflugzeugen abgeschossen wurde. Das viermotorige Flugzeug war im englischen Hethel/Norfolk stationiert und gehörte der 566. Bomberschwadron der 489. Bombergruppe an. Der Propeller und ein Zylinderkopf wurden im Jahr 2000 bei Baggerarbeiten in einem Kanal nahe der Absturzstelle bei Hatshausen gefunden. |
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Praktisches Möbelstück, von Marten Klose, Wochenmagazin der Emder Zeitung vom 22.Februar 2007 Im Bunkermuseum sind Holzbänke ausgestellt, die sich während des Zweiten Weltkrieges in den Aufenthaltsräumen der Emder Luftschutzbunker befanden. Nach Planungen des Luftschutzbauamtes sollten sämtliche Bunker mit einheitlichen Bänken, Tischen und passenden Stühlen ausgestattet werden. Hergestellt wurden diese Möbel von Emder Handwerksfirmen und dem Sicherheits- und Hilfsdienst (SHD), einer Organisation des örtlichen Luftschutzes. |
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Symbol für Familienpolitik, Uwe Roeder, Wochenmagazin der Emder Zeitung vom 20. Januar 2007 Kaum ein Gegenstand in der Ausstellung des Emder Bunkermuseums steht als Symbol so sehr für die Familienpolitik und das Frauenbild der nationalsozialistischen Diktatur wie das der Emderin Engeline-Maria Funk, Mutter von 6 Kindern, verliehene „Ehrenkreuz der deutschen Mutter“ in Bronze. Sie starb bei einem Bombenangriff auf Emden am 31. März 1941.Dieses Mutterkreuz wurde jenen Frauen verliehen, die viele Kinder bekommen hatten: in Bronze für mindestens vier, in Silber für sieben oder in Gold für mehr als acht Kinder. |
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Nach sechs Jahrzehnten keine Ruhe für tote Soldaten, Arnold Weers, Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten 2006 Auch nach mehr als sechs Jahrzehnten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist das Schicksal hunderttausender deutscher Soldaten immer noch ungeklärt, insbesondere der Soldaten, die zum Ende des Krieges umkamen. Viele Grablagen sind unbekannt und können nicht wieder gefunden werden, da skrupellose Grabräuber in Internetauktionen (drei, zwei, eins - meins) die gefundenen Militaria zum Kauf anbieten. Ein schwunghafter Handel wird mit den Erkennungsmarken deutscher Soldaten betrieben. Mit jeder ausgegrabenen E-Marke wird das Schicksal seines Trägers für ewig ungeklärt bleiben. |
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Erinnerungen an Walter Barghoorn 1942 / 1943, Erna Frank, 2006 Am 15. April 1942 wurde Walter Barghoorn, ein Jahr nach Beginn der Färberlehre, zum aktiven Wehrdienst (Grundausbildung) bzw. zum Einsatz im Heimatkriegsgebiet eingezogen. Danach nahm er – laut Wehrpass - bis zum 24. November am „Einsatz im Operationsgebiet der Ostfront“ teil. Nach einem kurzen Urlaub ging es dann in Richtung Süden, nach Italien. Am 13. Juli 1943 begann - laut Wehrpass - für ihn der Einsatz im „Operationsgebiet Sizilien“. Nur wenige Tage vorher, am 10. Juli 1943, waren alliierte Truppen an der Südostküste von Sizilien gelandet. Es kam zu heftigen Kämpfen bei Catania, bei denen Walter Barghoorn am 17. Juli 1943 fiel. Diese Nachricht erreichte Emden erst 17 Tage später, am 3. August 1943. |
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Familie Kuntze, Emden, Rosemarie Hambach, 2005 1945 kam ich als Vollwaise zurück nach Emden, nachdem ich 2 ½ Jahre im Städtischen Krankenhaus Arnstadt in Thüringen verbracht hatte. Als meine Mutter 1943 im Alter von 26 Jahre verstarb, musste mein Vater für mich eine sichere Unterkunft finden, denn ein Aufenthalt in Berlin (meine Mutter war Berlinerin) und in Emden bei den Großeltern erschien ihm zu gefährlich. Aus den Erzählungen meiner Großeltern, die in der Schweckendieckstraße 14 wohnten, dass meinem Vater für diese schwere Aufgabe nicht viel Zeit blieb, da der Fronturlaub nur knapp bemessen war. Am 4. März 1944 fiel mein Vater (28 Jahre) als Hauptmann der Reserve in Russland. |
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„…Denke an mich und vergiß mich nicht ganz…“, Dietrich Janßen, 2005 Der 62-jährige Dietrich Janßen ist Autor historischer Bücher und Schriftführer im Bunkermuseum. Er arbeitet in diesem 60. Jahr nach Kriegsende zusammen mit Chris.-G. Dallinga und Marten Klose ehrenamtlich an einem Gedenkbuch mit dem Titel „Wider das Vergessen“. Das Buch beinhaltet bis heute 1908 Namen von Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg umkamen oder seitdem vermisst sind. Das Buch soll helfen, Schicksale zu klären. |
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„Der Psycho-Terror der Nazis war nicht zu überbieten“, Elfriede Limbach, 2005 Die 85-jährige Elfriede Limbach, geb. Neemann, Am Heuzwinger 10, Tochter des sozialdemokratischen Emder Senators Hermann Neemann, geht in Gedanken in jene Zeit zurück, die das Ende des Zusammenlebens mit jüdischen Mitbürgern einleitete. Sie arbeitete damals als junges Lehrmädchen in einem großen Emder Kaufhaus in der Straße Zwischen beiden Sielen, das der Jude Jacob Valk führte. Der Bericht stammt aus dem Wochenmagazin der Emder Zeitung vom 5. November 2005. Hier aufgenommen mit Genehmigung der Emder Zeitung. |
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Wenn nur das Heimweh nicht gewesen wäre..., Johanne Wengel, 2005 Die heute 75jährige Johanne Wengel, geb. Obes erinnert sich an die Zeit, in der auf ihre Heimatstadt immer wieder Bomben fielen. Es muss Ende August/Anfang September 1939 gewesen sein. Meine Mutter ging mit meinem Bruder und mir in den Gasthof „Zur Flotte“ in der Brückstraße. Wir hatten uns nachmittags dort einzufinden, um Gasmasken auszuprobieren. Mein Bruder war damals drei und ich war zehn Jahre alt. Die Zeit des Luftschutzes begann. Es war eine hektische Zeit. |
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Unteroffizier Habbo Petersen, NJG 1, 1. Gruppe, 3. Staffel, bearbeitet von Marten Klose, 2003, überarbeitet 2004-08-19 Der Emder Habbo Petersen wurde am 14.05.1924 in Emden geboren. Petersen war begeisterter Segelflieger und legte die A, B und C- Prüfung ab. Zusammen mit anderen Emder Jungen war er in der Flieger-HJ. Ende 1942 wurde er zum Nacht-Jagd-Geschwader 1 nach Venlo eingezogen. Dort war er Waffenwart des Hauptmanns und Ritterkreuzträgers Manfred Meurer. Später wurde er zur Fallschirmtruppe versetzt und verteidigte bei Kriegsende den Führerbunker in Berlin. Petersen verstarb am 24.12.2010. |
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Von der Schulbank in den Tod, Bericht von Helmut Kirschmann, bearbeitet von Dietrich Janßen, Emden, 2003 Wiedergeben wird hier ein von Helmut Kirschmann verfasster Bericht, der am 3. November 1994 in der WZ abgedruckt wurde. Hilmar Eisenhuth aus Kassel war auf der Spurensuchen nach 23 Gymnasiasten, die als 15- und 16jährige Luftwaffenhelfer in einer Flakstellung am 3. Oktober 1943 den Tod fanden. Mit ihnen starben noch 25 Soldaten. Links das Bild des Luftwaffenhelfers Werner Fröhlich. Der eigentliche Angriff galt jedoch der Kasseler Innenstadt, die nicht bombardiert wurde. Einige Tage später, am 22. Oktober 1943, erlebte Kassel einen der schwersten Luftangriffe, bei dem mehr als 5.000 Menschen umkamen. |
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Bericht von dem Bau einer Bratsche in russischer Gefangenschaft, Dr. W. Köster, 1996 Während der russischen Kriegsgefangenschaft 1945 - 1947 baute Dr. W. Köster im Waldlager bei Nowgorod am Ilmensee-Borowitsch eine Bratsche, die er durch glückliche Umstände mit nach Deutschland zurück bringen konnte. Die Bezahlung der Helfer und „Lieferanten“ erfolgte durch die Brotrationen. Die Bratsche hat Dr. Köster unter der Bettdecke aufgehoben. Zum Advent 1946 spielte er das erste Mal auf dem Instrument. Das Musikinstrument, eine Schenkung, wird im Bunkermuseum gezeigt und stellt ein wertvolles Exponat dar, welches die handwerklichen Fähigkeiten und den Erfindungsreichtum demonstriert. |
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Willi Scheiwe, Schütze im Grenadier-Ersatz-Bataillon 209, Bunkermuseum, Emden, 2004 Willi Scheiwe wurde am 29.06.1926 in Emden geboren. Im Februar 1944 wurde er zur deutschen Wehrmacht nach Dänemark eingezogen. Nach seiner Ausbildung kam er im Januar 1945 nach Ungarn. Beim Wasserholen traf ihn ein sowjetischer Granatsplitter und durchbohrte seinen Schenkel. Nach einem Lazarettaufenthalt in Hubertusburg wurde er im Oktober 1945 entlassen. |
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© Dietrich Janßen, 26721 Emden, 2011-11-10 |
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