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www.bunkermuseum.de |
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Broschüre mit Namen der Bombentoten |
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Bunkermuseum veröffentlicht aktuelle Liste |
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"Sie kamen ums Leben - Emden im Luftkrieg 1939 - 1945 ist der Titel einer neuen Broschüre, die das Bunkermuseum zum 6. September herausgibt. Hier sind all jene Emder aufgeführt, die bei Luftangriffen getötet wurden. Dies geschieht anlässlich des 62. Jahrestages der Zerstörung der Stadt. |
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In Emden forderte der Luftkrieg 409 Menschenleben, von denen 33 namentlich nicht ermittelt werden konnten. |
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Das Autorenteam Christoph-G. Dallinga, Dietrich Janßen und Marten Klose berichten über das Sterben im Luftkrieg in Emden, wobei vor allem die Perspektive der Zivilbevölkerung betrachtet wird. Dieses gelte auch für das Dorf Twixlum, das bei zwei schweren Angriffen 1942 und 1943 fast völlig zerstört wurde. |
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Neben den Augenzeugenberichten befinden sich in der Broschüre Fotografien, die Angriffe dokumentieren. Doch nicht nur auf deutscher Seite gab es Opfer: Zahlreiche Bomber wurden während der Angriffe auf Emden durch die Flak oder von Jagdflugzeugen abgeschossen. "Exemplarisch werden deshalb auch die Schicksale einiger alliierter Fliegerbesatzungen dokumentiert, die bei Emden abstürzten." |
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Das Kriegsende liegt jetzt schon mehr als 60 Jahre zurück, "aber die Frauen und Männer, die jene furchtbaren Bombennächte in Emden erlebt und überlebt haben, werden sie nie vergessen." Somit ist es wichtig, das geschehen jener Jahre den heute lebenden jungen Menschen, die nie kriegerische Auseinandersetzungen und ihre Schrecken am eigenen Leib" kennen gelernt haben, Erinnerung zu rufen. "Denn diese Zeit ist ein Teil von uns." |
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Neben 65 Fotografien zu den Erlebnisberichten und Kriegszerstörungen befinden sich im Anhang des Bandes eine statistische Aufstellung der Bombentoten sowie - erstmalig - eine Gesamtliste der Angriffe auf unsere Stadt. |
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Eine Gedenkplatte mit den Namen der Bombentoten wurde im Jahr 2000 im Eingangsbereich des Museums in der Holzsägerstraße von Oberbürgermeister Alwin Brinkmann enthüllt. |
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Die Broschüre "Sie kamen ums Leben" hat 64 Seiten und ist ab Mittwoch zum Preis von 4,85 Euro im Bunkermuseum erhältlich. |
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EZ, 5. September 2006 |
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| Neue Auflage "Emden im Luftkrieg 1939 - 1945 | |||
| Bunkermuseum präsentiert überarbeitete Broschüre. Erweiterte Liste der Bombenopfer mit einem Fußballprofi. | |||
| Das Emder Bunkermuseum hat eine zweite Auflage der Broschüre "Emden im Luftkrieg 1939 - 1945 - Sie kamen ums Leben" veröffentlicht. Die neuen Exemplare sind überarbeitet, inhaltlich unterscheiden sie sich aber nicht von der ersten Auflage, die komplett vergriffen ist. | |||
| Der Liste der Bombenopfer, die in Emden fielen, wurde allerdings ein weiterer Name hinzugefügt. Oskar Kapp hieß der Mann, der von 1934 - 1937 als Torwart beim VfB Stuttgart spielte. Er war als Soldat in Emden stationiert und kam bei einem Bombenangriff am 11. Dezember 1943 ums Leben. Sein Name wurde nun der Liste der Bombenopfer hinzugefügt, die in der neuen Broschüre das Bunkermuseums abgedruckt ist. | |||
| "Erst kurz vor Beginn des Drucks der zweiten Auflage informierte uns ein ehemaliger Emder über das Schicksal des Mannes", sagte Dietrich Janßen, Schriftführer des Bunkermuseums. "Unsere Recherchen ergaben dann, dass Kapp vorm Krieg beim VfB Stuttgart spielte." 1935 stand Kapp mit seiner Mannschaft sogar im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Sein Team verlor allerdings mit sechs zu vier gegen Schalke 04. | |||
| Neben der Opfer-Liste, bietet die Broschüre auch Erlebnisberichte von Zeitzeugen, einen Artikel über Angriffe auf das Dorf Twixlum, Berichte über Bomberabstürze im Bereich Emden sowie deren Besatzungen. Die Texte der 64 Seiten umfassenden Broschüre werden zahlreiche Fotografien aus den Kriegsjahren begleitet. | |||
| Das Heft wurde von den Bunkerveinsmitgliedern Christoph Dallinga, Dietrich Janßen und Marten Klose in ehrenamtlicher Tätigkeit zusammengestellt. Es kostet 4,85 Euro. | |||
| Erhältlich ist die Broschüre bei Emder Zeitung oder ist übers Internet auf der Seite www.bunkermuseum.de zu beziehen. | |||
| möl | |||
| Bericht in der Emder Zeitung vom 21.11.2006 | |||
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