www.bunkermuseum.de

 

 

 

 

 

AUSSEN WELTEN INNEN WELTEN

 

 

Die Situation

 

 

Es gibt kaum einen Ort, an dem das Innen und das Außen so stark voneinander getrennt sind, wie bei einem Bunker. Die Funktion eines Bunkers hat es, sich damit seine eigene Realität vor einer äußeren Bedrohung zu schützen; jeder nimmt seine eigene Welt mit in den Bunker hinein. Die Welt im Bunker ist nahezu hermetisch von der Außenwelt abgeschlossen – es gibt nur den Ein- bzw. Ausgang. Keine Fenster erlauben den Blick nach draußen.

 

 

 

 

 

Die Arbeit

 

 

Die von mir geplante Installation beschäftigt sich mit dem Aspekt innerer und äußerer Realitäten. Die an der Fassade des Bunkers angebrachten Schriftzüge können auf unterschiedliche Art und Weise gelesen und interpretiert werden.

 

 

 

 

 

AUSSENWELTEN

INNENWELTEN

AUSSEN WELTEN

WELTEN AUSSEN

WELTEN INNEN

AUSSENWELTEN INNEN

INNENWELTEN AUSSEN

etc.

 

 

 

 

 

 

Die Schriftzüge bestehen aus goldlackierten Kunststoffbuchstaben. Die einzelnen Wörter stehen auf sich abwechselnden schwarzen und weißen Feldern, die direkt auf die Fassade gemalt werden. So ergibt sich ein Schriftband, welches über die beiden von der Straße aus sichtbaren Seiten des Bunkers läuft.

Hierbei sind Schwarz und Weiß in ihrer Polarität Synonym für gegensätzliche Positionen. Das Gold der Schrift steht für einerseits Materielles, andererseits hat Gold natürlich auch immer eine Spirituelle Ausrichtung.

Ergänzt wird das Textband von ineinander verschränkt angebrachte Fenstern, die vor die Fassade gehängt werden. Sie stehen für fehlende Transparenz zwischen Innen- und Außenwelt.

 

 

www.uweochsler.de

 

  Bildnachweis: Skizze Uwe Ochsler, 1995, zwei Aufnahmen Dietrich Janßen, 2003  

 

© UWE OCHSLER, HAMBURG,  1995